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Hoka Hey!
Zweisprachig Englisch/Deutsch
Scalps to Coups:
The Impact of the Horse on Plains Indian Warfare
Von Skalps zu Coups:
Der Einfluss des Pferdes auf die Kriegsführung der Plainsindianer
Wie stark die Einführung des Pferdes die Lebensweise der Plainsindianer beinflußte, ist gut dokumentiert. Viel weniger wurde über die intertribale Kriegsführung nach dem Erscheinen des Pferdes publiziert. Kriegsführung war ein entscheidendes Element der Kultur der Plainsvölker. Der Übergang von einer zu Fuß gehenden Gesellschaft zu einer Reiterkultur verursachte einen dramatischen Wandel der Kriegstaktik und im Ethos und Rang des Kriegers.
Während der „Hunde-Tage" wurden Frauen und Kinder in Kämpfen selten erschlagen. Tatsachlich waren sie eine begehrte „Kriegsbeute" - Frauen wurden besonders als Lastenträgerinnen benötigt. Nach Einführung des Pferdes wurden auch Frauen getötet; die Erbeutung von Pferden der Feinde war wichtiger. Die Frauenrolle veränderte sich so drastisch, daß Frauen manchmal selbst auf den Kriegspfad zogen und sogar Kriegsparties anführten!
Darüber hinaus wandelte sich die Bedeutung von Kriegstrophäen, die den Rang des Kriegers erhöhten.
In diesem Band untersucht Colin Taylor das vielleicht dramatischste Kapitel der Geschichte der Reiterkultur auf den Plains. Beginnend mit den „Hundetagen" und der Entwicklung der intertribalen Kriege, umreißt er schließlich indianische Kriegstaten im 2. Weltkrieg, z. B. die Erfahrungen von Joseph Medicine Crow, dem Stammeshistoriker der Crow, der zu den letzten Plainsindianern gehört, die Coups zählten und deutsche Offizierspferde erbeutete.
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